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Poker-Strategie: Tischauswahl

Bei der Ankunft in Ihrem lokalen Pokerraum oder dem Einloggen auf Ihrer Lieblingssite gehört Ihre erste Entscheidung bereits zu den wichtigsten. Sie bezieht sich darauf, zu welchem Spiel man sich dazu setzen sollte. Zu berücksichtigen bleiben Faktoren wie Bankroll, Niveau der Fähigkeiten und Eigenschaften der Gegenspieler. Die Wahl des falschen Spieles kann viele Probleme auslösen, die zu den am einfachsten zu verhindernden zählen.

Bei der Entscheidung über das zu wählende Limit, und bevor Sie sich an einen Tisch setzen, sollten Sie aufmerksam Ihr Bankroll berücksichtigen. Nicht alle Spieler sind gleich und es besteht keine magische Geldsumme, die für jeden gleich gut wäre. Der meist zitierte Betrag (nach Sklansky und Malmuth) für einen Fixed Limit- Spieler ist das 300- fache des großen Wetteinsatzes (Big Bet). Wenn Sie also an einem $10-20 Spiel teilnehmen, sollten Sie mindestens $6,000 haben, um das Pleite- Risiko zu verringern.  Obwohl das ein guter Ansatz ist, gilt diese Regel bei Weitem nicht für alle. Wenn Sie zum Beispiel Ihren Lebensunterhalt verdienen möchten, sollten Sie Ihren Bankroll viel stärker absichern, als ein Amateurspieler mit hohem Einkommen. Eigentlich muss der Bankroll eines gut bezahlten Spielers gar nicht abgesichert werden. Für einen Profi kann es sehr schwierig sein. Ein Bankroll von Grund auf aufzubauen, doch wenn es nichts witer las ein Bankbesuch ist, ist dies kein großes Problem. Für diese Art Spieler wird das 100- fache eines Big Bets ausreichen.

Auch wenn unser wohlhabender Amateur mit einem viel kleineren  Bankroll auskommen mag, werden zahlreiche Profis doch eher einen deutlich höheren Bankroll bevorzugen.  Das 300- Big Bet Kriterium entstand zudem noch vor der Zeit der online- Spiele.  Das Spieltempo und die aggressiven Züge, die für das Online- Spiel typisch sind, macht einen größeren Bankroll notwendig, um das Pleite- Risiko zu verringern. Ein Bankroll von 500 Big Bets wird mit höherer Wahrscheinlichkeit den Stürmen des Online- plays standhalten können. Falls Sie auch an Shorthands oder Heads up teilnehmen, sind Sie einem noch größeren Risiko ausgesetzt, so dass Sie vielleicht 100 zusätzliche Big Bets bei Shorthands und mindestens weitere 100 bei Heads Up drauf setzen sollten. Ein weiterer Faktor ist, wie aggressiv und locker Sie spielen. Falls Sie besonders locker und aggressiv spielen, brauchen Sie einen größeren Bankroll als jemand der eng spielt. Diese Regeln mögen Ihnen streng erscheinen, doch sollte berücksichtigt werden, dass Sie an Profis und sehr ernste Spieler gerichtet sind, denen der Wiederaufbau des Bankrolls schwer fallen würde.  Falls Sie zum Zeitvertreib spielen und kein Problem damit haben, für eine Weile auszusetzen und auf neue Geldressourcen zu warten, spielen Sie so, dass Sie sich mit dem Verlust abfinden können. Wenn Sie das Spielen ernster nehmen sollten, werden Sie vielleicht einen Poker Bankroll haben wollen.  Hoffentlich werden Ihnen diese Richtlinien bei Ihrer Limit- Wahl helfen. Falls Sie bereits ernsthaft Poker spielen, jedoch Probleme bei Ihrer Finanzverwaltung haben, könnten Sie hiermit Ihre Fehler entlarven. Seien Sie sich stets über den Stand Ihres Bankrolls im Klaren und bereiten Sie sich auf das Herabsetzen des Limits vor, im Falle dass Ihr Bankroll erschöpft sein sollte. Sie sollten zudem in der Lage sein am Tisch zu bleiben, aber auch genauso gut auszusetzen. Wenn es um den Bankroll geht, muss jeder sein eigenes Limit finden. Wenn Sie diese Faktoren mit Ihrer Risiko- Toleranz und der Bereitschaft zum Aufbau eines neuen Bankrolls abwägen, sollten Sie letztendlich eine geeignete Summe für sich bestimmen können.

*Achtung
Bei No Limit oder Pot Limit Spielen empfehle ich 25 Buy-Ins als Standard fest zu legen und sie den besprochenen Faktoren anzupassen.

Was Sie bei der Tischwahl weiterhin beachten sollten, sind Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse. Poker ist ein Spiel der relativen Fähigkeiten  und das allein zählt. Es ist so wichtig und wird zudem so oft missverstanden, dass es noch mal wiederholt werden sollte. Das Einzige, das zählt sind Ihre Fähigkeiten in Gegenüberstellung zu Ihren Gegnern, und nicht Ihre objektiven Kenntnisse. Wenn Sie der sechstbeste Spiele auf der Welt sind, werden Sie in nahezu jedem Spiel Favorit sein. In den Augen anderer wären Sie ein wundervoller Spieler und könnten sehr reich werden. In dieser Situation befand sich vor einigen Jahren Eric Drache. Er war nach allen Maßstäben einer der talentiertesten Seven Card Stud Spieler weltweit. Wahrscheinlich war er der sechstbeste Stud Spieler auf der ganzen Welt.  Trotzdem war er oft pleite und musste sich für das Spielen Geld leihen. Warum?  Er spielte immer mit den fünf besten Stud- Spielern der Welt!  Auch wenn Sie ein Weltklassenspieler sind, werden andere Ihr Geld einstecken, wenn sie besser sind als Sie.

weiter über die Tischauswahl (Teil II) lesen >>>

Lesen Sie auch über:

Das Bluffen, Teil II, Teil III
Pot-Odds
, Teil II
Hauptfähigkeiten, Teil II, Teil III
Online im Vergleich zu offline, Teil II
Tisch-Selektion, Teil II
Spielposition, Teil II, Teil III

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