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Poker-Strategie: Position in Hold‘em, Teil II

Es gibt aber auch einige Pre-flop Drawing Hands, die gar nicht so eng an die Position gebunden sind, um gewinnbringend zu sein. Kleine Paare zum Beispiel können auch einfach außerhalb der Position gespielt werden. Wenn Sie kein Set floppen (Three of a kind), werden Sie in der Regel passen. Falls Sie das Glück haben, ein Set zu floppen, werden Sie wahrscheinlich mehr profitieren, wenn Sie in Position sind, jedoch ist das Blatt auch leicht von außerhalb zu spielen.

Die letzte Bemerkung zur pre-flop späten Position ist, dass Sie immer erhöhen oder passen sollten, wenn alle vor Ihnen gepasst haben. Die Chance auf die Blinds, verbunden mit der Chance auf die Best Hand oder einen Einsatz beim Flop, machen diesen Spielzug exzellent. Blätter mit starken Karten sind stärker in Situationen, wo der Pott wahrscheinlich heads up gespielt wird.  Blätter wie KT off suit, die im Pott mit vielen Spielern sehr schwach sind, erweisen sich als gut in diesen short hand- Situationen  Der Wert von Suited Connectors verringert sich, da sie von den Implied Odds abhängen, die für Multi-way Potts typisch sind (obwohl sie immer noch was Wert sind, wenn die Blinds besonders eng sind).  Falls Sie das Blatt spielen möchten, gibt es nur selten einen Grund dafür, den Blind mitzugehen, wenn man bei Ihnen in der späten Situation gefoldet hat.

Ein anderer Vorteil der letzten post-flop Position ist, dass Sie oftmals die Möglichkeit haben werden, beim Turn zu erhöhen, um beim River zu prüfen, ob Sie sich verbessern werden. Das nennt man einen Free Showdown Raise. Er wird meist gespielt, wenn Sie denken, Sie hätten eine Best Hand, und Ihr Blatt immer noch verbessern können, falls Sie sie nicht haben. Beispiele wären Einzelpaare und Blätter, mit denen Sie auf einen Flush Draw beim Turn hoffen könnten. Diese Spielweise kann nach hinten losgehen, wenn Ihr Gegenspieler wieder erhöht, aber es ist eine Überlegung wert, wenn Sie zusätzliche Outs beim Turn hätten. Wenn Sie das Blatt verbessern, können Sie beim River zusätzlich setzen. Wenn Sie es nicht schaffen, checken Sie es einfach und probieren ob es gut ist. So bekommen Sie den vollen Wert mit einer Best Hand und haben die Chance auf einen  extra Value, falls Sie das Blatt verbessern. Sie riskieren dabei die gleichen zwei Sätze, die Sie auch sonst bezahlt hätten, wenn Sie nur mitgegangen wären und Ihr Gegenspieler beim River gesetzt hätte.

Ihr Sitzplatz beim Limit Hold ‘em kann Ihnen erhebliche Vorteile im Vergleich zu Ihren Gegenspielern liefern. Falls Sie die Wahl haben, so setzen Sie sich links von lockeren aggressiven Spielern (LAG). Es ist wichtig zu wissen, was diese gefährlichen Spieler vor Ihnen tun werden. Falls der LAG auch schlecht spielt, werden Sie ihn erhöhen können, um ihn zu isolieren und ein besseres Blatt heads up und mit Position über einen schwächeren Spieler zu spielen. Sie sollten auf eine Position gegenüber den erfahrenen Spielern hoffen. Diese Leute verstehen die Rolle der Position und würden sie gegen Sie ausspielen. Es macht keinen Spaß, ständig isoliert zu werden, so dass Sie viel enger spielen müssen, wenn ein erfahrener Spieler eine bessere Position hat und Sie regelmäßig isoliert. Es ist auch von Vorteil, enge, passive Spieler zu Ihrer Linken zu haben (TAP), da diese meist nicht in Ihre Strategie eingreifen und ihre Blinds oftmals ohne Wenn und Aber abgeben werden. Meist werden Sie aber hier nicht selbst entscheiden können, wenn sie aber eine Situation schaffen könnten, in der Sie jemanden zu Ihrer Linken und Rechten haben, den Sie sich wünschen, kann das sehr gut für Sie werden.

Im Limit Hold ‘em können Sie ab und zu auch ohne Best Hand den Pott gewinnen, wenn Sie nur die Position haben. Der größte Vorteil besteht jedoch in den Einsätzen, die Sie mit dem schlechtesten Blatt sparen können oder die extra Sätze, die Sie mit der Best Hand gewinnen können. Die Position verschafft Ihnen Flexibilität im Ausspielen Ihrer Blätter.  Es eröffnet Möglichkeiten für Free Cards, die für Spieler außerhalb der Position nicht zugänglich sind. Es erlaubt Ihnen, schwache Spieler vor dem Flop durch das Erhöhen zu isolieren. Solange Sie beim Entern der Potts mit schwachen Blättern aufpassen und immer Ihre Position bedenken, bevor Sie handeln, sollten sich Ihre Spielergebnisse verbessern.

No Limit Hold ‘em

Während die Position für das erfolgreiche Limit Spiel notwendig ist, ist es umso wichtiger in einem No Limit Spiel. Obwohl das Beste Blatt im Limit fast immer gewinnt, muss dies im No Limit nicht so sein. Die Position gegenüber Ihrem Gegner wird Ihnen einige Bluffs ermöglichen, sobald Ihr Gegner seine Schwäche durch das Checken verrät. Das Risiko eines Check Raises gibt es immer, doch der Poker ist nie narrensicher, und meistens wird das Checken doch die Schwäche des Gegners bedeuten.Im No Limit Hold ‘em sollten Sie sehr vorsichtig sein, wenn Sie eine Drawing Hand außerhalb der Position aufbauen möchten. Blätter wie der Straight oder Flush draws lassen sich in Position viel einfacher spielen, und das sogar noch einfacher als im Limit Spiel. Wenn Sie mit einem Draw außerhalb der Position sind, ist es für Ihren Gegner einfach, Sie maximal heraus zu fordern, oder Ihnen das Weiterspielen nicht mehr zu ermöglichen. Wenn sie checken, bei der Flop Runde mitgehen und dann noch mal beim Turn checken, wird ein gerissener Gegner heraus finden, dass Sie einen Draw haben und einen Einsatz wählen, den Sie nicht vorteilhaft mitgehen können. In Position besteht diese Möglichkeit zwar auch, doch werden Sie je nach Situation Free Cards nehmen oder bluffen können. Diese Möglichkeiten haben Sie außerhalb der Position nicht. Im No Limit werden Sie üblicherweise nicht erhöhen, um eine Free Card zu nehmen, denn die Nachteile sind viel größer als im Limit Spiel. Hier ist es keine Katastrophe, wenn Ihr Gegenspieler wieder erhöht. Es kostet Sie lediglich einen extra Einsatz. Im No Limit wird Sie diese Erhöhung aber zum Passen zwingen, auch wenn Sie mit Ihrem Blatt einen großen Pott hätten gewinnen können. Es könnte sehr richtig sein, zu erhöhen, und Sie können nicht von Angst vor einem Re-Raise gelähmt spielen, doch Ihr Raise sollte eher auf den Pott, als auf eine Free Card abzielen. Falls Sie mit Ihrem Semi-Bluff scheitern, können Sie beim Turn neu bewerten und am Ende doch eine Free Card nehmen.

weiter über die Tisch Position in Texas Hold'eml (Teil III) lesen >>>

Lesen Sie auch über:

Das Bluffen, Teil II, Teil III
Pot-Odds
, Teil II
Hauptfähigkeiten, Teil II, Teil III
Online im Vergleich zu offline, Teil II
Tisch-Selektion, Teil II
Spielposition, Teil II, Teil III

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